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Tobias Dostal erhält den Grafikpreis 2017

Kategorie: Allgemein

Foto: Tobias Dostal


6. Horst-Janssen-Grafikpreisträger steht fest
Jury entscheidet sich für Tobias Dostal / Preis mit 20.000 Euro dotiert

Oldenburg. Der Künstler Tobias Dostal wird mit dem 6. Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung ausgezeichnet. Das hat die fünfköpfige Jury - bestehend aus Dr. Nicole Deufel (Leiterin der Museen, Sammlungen und Kunsthäuser der Stadt Oldenburg), Dr. Dirk Dobke (Leiter der Griffelkunstvereinigung Hamburg), Prof. Dr. Wulf Herzogenrath (Akademie der Künste Berlin), Dr. Jutta Moster-Hoos (Leiterin des Horst-Janssen-Museums) und Rik Reinking (freier Kurator und Sammler aus Hamburg) - bei ihrer Sitzung am 3. April 2017 im Horst-Janssen-Museum entschieden. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und mit einer Publikation sowie mit einer Einzelausstellung verbunden, die am 21. Oktober 2017 im Horst-Janssen-Museum eröffnet wird.

Begründung der Jury
Tobias Dostal verbindet in seiner Kunst Zeichnung, Film und Installation auf eine einzigartige Weise. Vor allem die filmische Dokumentation von flüchtigen Motiven, die mit Wasser auf Steine gezeichnet wurden, entwickelt eine besondere Magie. Sie ist technisch ausgeklügelt und in ihrer Wirkung zugleich poetisch.

Über den Preisträger
Tobias Dostal wurde 1982 in Bad Hersfeld geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Von 2004 bis 2011 studierte er freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2012 war er Meister-schüler bei Thomas Virnich. Dostal wurde 2013 mit dem New York-Stipendium der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Er hat bereits Einzelausstellungen im Kunstverein Buchholz/Nordheide, im Kunstraum 53 (Hildesheim) und in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund (Berlin) gezeigt. Dostal wurde von Jorinde Voigt (Akademie der Bildenden Künste München) für den Horst-Janssen-Grafikpreis vorgeschlagen.

Über den Grafikpreis
Der Horst-Janssen-Grafikpreis wird alle drei Jahre von der Claus Hüppe-Stiftung für eine künstlerische Position vergeben, die durch innovative Arbeitsweise auffällt. Neben Zeichnung und klassischen Druckgrafiken werden auch digitale Drucke und andere Vervielfältigungstechniken auf Papier zugelassen. Acht Hochschuldozentinnen und -dozenten schlagen junge Kunstschaffenden vor, deren Arbeit ihnen aufgefallen ist. Aus diesem Personenkreis wählt eine fünfköpfige Jury die Preisträgerin/den Preisträger anhand von aktuellen Arbeiten aus. 2017 waren insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler nominiert.

 

  


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